Gelungener Saisonstart nach langer Corona Pause

Seit über einem Jahr durfte der Schweizer Kunstradnachwuchs bei keinem Wettkampf mehr antreten. Vergangenen Samstag hatte das Warten ein Ende und mit dem Sirnacher Frühlingscup startete endlich die neue Saison. Auch die Sportlerinnen des Kunstrad Baar freuten sich nach der langen Wettkampf Pause ihre Leistungen wieder vor einem Kampfgericht zeigen zu können.


In der Kategorie 4er Schülerinnen waren gleich zwei Teams am Start. Für die noch junge 4er Mannschaft mit Yael Wagner, Melanie Horat, Jana Grüter und Vivienne Kümin war es der erste Wettkampf in dieser Formation. Für die Mannschaft mit Angela Bieri, Svenja Stöckli, Leonie Schneider und Gina Wagner ist es bereits die zweite Saison. Beide Teams zeigten hervorragende Leistungen ohne jeglichen Sturz. So reichte es bei Beiden zu einer neuen persönlichen Bestleistung.


Ebenfalls gute Leistungen zeigten im 1er U11 Eileen Kümin, im 1er U13 Melina Kümin und Lara Odermatt, sowie im 1er U15 Saskia Seitz und Dalina Ehrensperger. Gerade Saskia Seitz konnte mit einer schönen Kür ein Top Resultat herausfahren und gehört zu der Spitze in ihrer Kategorie. Weiter startete das 2er mit Saskia Seitz und Vivienne Kümin. Für die beiden Sportlerinnen war es der erste Wettkampf als Team, welchen sie auch hervorragend meisterten.


Schon der dritte Wettkampf in dieser Saison war es für unsere Juniorinnen. Denn der 4er mit Sina Schlumpf, Cinzia Caruso, Aimée Lötscher und Ceyda Fierz trat für die Qualifikation der heimischen Europameisterschaft an, genauso wie Mirina Hotz in der Kategorie 1er Juniorinnen. Die neu formatierte 4er Mannschaft konnten über alle drei Qualifikationsrunden konstant gute Leistungen zeigen und wird nun von der Kaderleitung zur Nomination der Junioren EM beim Verband vorgeschlagen. Dieser entscheidet über die definitive Nomination. In der Kategorie 1er Juniorinnen mit Mirina Hotz ging es denkbar knapp einher. Bis Samstag war unklar, wer das begehrte Ticket lösen wird. Mirina bewies unglaubliche Nervenstärke und zeigte ihr gesamtes Potential. Es reichte nicht nur für eine neue persönliche Bestleistung, sie setzte sich auch gegenüber der Konkurrenz durch und wurde für die Europameisterschaft im kommenden Mai nominiert.

Mirina Hotz: Qualifiziert für die Europameisterschaft!